Hormonzwiebeln und andere Auswüchse

Ein Radsport-Urgestein erzählt

 

von Ralf Meutgens

 

 Der ehemalige Profi und Radsport-Trainer Wolfgang Schulze hat schlechte Erfahrungen mit Ärzten und Funktionären im organisierten Radsport gemacht. Wolfgang Schulze, den viele `Schulle´ nennen dürfen, ist ein Urgestein. Das betrifft sowohl den Radsport als auch Berlin. 1940 in Charlottenburg geboren, war er von 1961 bis 1978 als Radprofi erfolgreich. Nachdem er mit 19 Jahren Deutscher Meister im 100 Kilometer Mannschaftsrennen wurde, sah er seine Zukunft bei den Sechs-Tagerennen. 136 Mal ging Schulze an den Start, bei 50 Podiumsplätzen stand er insgesamt zehn Mal ganz oben. Bei den Stehern wurde er sowohl auf der Winter- wie auch auf der Sommerbahn Deutscher Meister über 100 Kilometer. Seine Rekordzeit von einer Stunde und 15 Minuten für diese Strecke hinter dem schweren Motorrad hat bis heute Bestand.

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"Machts gut!" - Abschied eines Tour-Siegers


Der Tour de France Sieger von 1997, Jan Ullrich, hat Ende Februar in Hamburg seinen Rücktritt als Radprofi bekannt gegeben. In einer Presseerklärung vor über zwei Dutzend Kamerateams und mehr als 150 Medienvertretern, äußerte er sich nicht konkret zu den gegen ihn erhobenen Doping-Vorwürfen. Der mehrfache Weltmeister und Olympiasieger kritisierte den Chef des Deutschen Radverbandes, Rudolf Scharping heftig, den er Populismus vorwarf. Fragen waren bei der knapp einstündigen Veranstaltung im Ballsaal II des Hamburger Nobelhotels Inter Continental nicht zugelassen.

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Verbotene Cocktails - Spitzensport a la Tour de France

auslandsjournal (ZDF)
19. Juli 2001

Reporter: Ralf Meutgens, Fred Kowasch
Kamera: Reinhard Biermann

Länge: 06:40 min

 

Es ist Frankreichs Sportereignis des Jahres. 3462 quälend lange Kilometer. 21 Tage Vollgas. Bis man vor Schmerzen nicht mehr treten oder sitzen kann. Die Tour de France - vor allem ist sie ein gigantischer Werbefeldzug. Banken, Lotterien und Mobilfunkanbieter fahren um die Wette - alles für die Medienpräsens. Bei 100 Millionen Mark liegt der Etat der Tour de France. Davon sind lediglich 5 Millionen Mark Preisgeld. Der Radsport - fast nur Beiwerk.

 

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Mit Doping auf den Gipfel

FRONTAL 21 - Juni 2001

Bericht: Ralf Meutgens und Fred Kowasch
Kamera: Stefan Stechow
Länge: 8:13 min

 

San Remo - 06.Juni 2001.
Ein schwarzer Tag für den Giro d `Italia.
Die- "Operation Kleeblatt" erinnert an eine Drogenrazzia. Über 200 italienische Ermittler dringen in die Hotels der Radsportteams, durchwühlen Hotelzimmer und nehmen Leibesvisitationen vor.

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Die Rebellin und der Verband

Wie Larissa Kleinmann den Bund Deutscher Radfahrer herausfordert


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Sie ist eine Topathletin und galt als Medaillenhoffnung für die Olympischen Spiele 2008 in Peking. Doch der Traum ist geplatzt, weil Larissa Kleinmann ihren eigenen Kopf durchgesetzt hat. Nach einer Sturzverletzung im Rennen und einem Schwächeanfall während der Grundausbildung bei der Sportfördergruppe der Bundeswehr, entschied die Athletin selbst, was für sie und ihre Leistung am Besten ist: eine Urlaubsreise nach Mexiko. Alleine, mit Rucksack, drei Wochen lang. Dem Bund Deutscher Radfahrer (BDR) gefiel das gar nicht.


.... zum Sendetext (Sport Inside vom 18.02.2008) geht es hier!


.... Reaktionen auf den Sport Inside Beitrag.

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