Travel: Unterwegs auf Mauritius

Der letzte Tag der Reise. Die vergangene Nacht habe ich schlecht geschlafen. Wenn einem Abends im Bad plötzlich eine 40 Zentimeter lange Schlange anblickt (und mit der Zunge schnalzt), macht man sich schon seine Gedanken. Ein Blick in Googles Bildersuche hilft da nur bedingt ....
mauritius13
Fünf Minuten vor der vereinbarten Zeit ist er bereits da. "Sie sind ja pünktlicher als die Deutschen" sage ich zum Taxifahrer. Ich wuchte meinen 14 Kilo Rucksack in den Kofferaum und öffne die linke Fahrertür. Gemächlich schleichen wir über die Insel. Unterhalten uns über das bevorstehende 'Premiere-League'-Spiel. So erfahre ich auch, dass er ManU-Fan ist. Ich zeige ihm auf dem Handy ein paar Fotos von meinem Trip nach La Réunion. Dabei fährt uns fast ein anderes Auto in die Seite. Irgendwann haben wir dann auch dass kleine Dorf im Süden der Insel gefunden. Nur sechs Kilometer sind es von hier zum Flughafen. Kein Tourist weit und breit. Dafür eine Bilderbuchbucht und eine Bude, bei der ich den besten Fisch meines Lebens gegessen habe ....

Volles Risiko: Vulkanforscher am Merapi (2002, 9 min)

3000 Meter Höhe - inmitten von Schwefelwolken. Mit Gasmaske habe ich noch nie einen Film gedreht. Auf dem Merapi steht der Wind heute ungünstig, kommt von Süden. Das heisst: arbeiten in Schwefeldämpfen, die aus Dutzenden von gelben Erdöffnungen kommen. Nur 300 Meter ist der Dom weg. An ihm kommt das feste, heiße Gestein aus dem Inneren des Vulkans. Ulrich Serfling und sein Team hat mit den widrigen Bedingungen unterhalb des Gipfels zu kämpfen. Arbeiten auf einem Vulkan, der zu den gefährlichsten der Welt zählt.

Drucken

Durch die weitere Nutzung dieser Webseiten stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.