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Berlin-Tipps

Konzerte und Clubs
berlin_photo_s_bahn_kleinWenn Sie den Wahnsinn fürchten, werden Sie die besten Partys verpassen! (Jack Kerouac)

 

03.09. 16:00 Antje Oeklesund: Django Lassie (Gypsy, Swing)

 

03.09. 16:00 Wasserturm, Kopischstr.7: Leaving Mornington, Crescent, Entertainment For The Braindead, Stars In Coma, Bart Cummings (Indiepop, Twee)

03.09. 20:00 Ressort: The Koletzkis (Electropop)

03.09. 21:00 Köpi: Robotron, Redtheplaneet, Schnur, Hank Bobbit, Itty Minchesta/ AtomicTit Corporation, Fifi Bonlady, HRH Die Prinzessin Hans und Lord Loveaduck, HipSicknatus Monstrosus (Crazy Noisy Punky )


 

04.09. 14:00 Samariter-, Schreinerstr: Mittekill, Lord Mouse & Kalypso Kats, 4XSAMPLE, Berlinska Dróha, Bloody Kalinka, Cellolitas, Sudaca Power, Dota die Stadtpiratin (Ska, Electropop, Folk)

04.09. 16:00 Wasserturm, Kopischstr.7: The Felt Tips, Lucky Soul, Still Corners, Labrador,  Pocketbooks,  The Sunny Street, Zipper, Le Man Avec Les Lunettes (Indiepop, Twee)

04.09. 18:00 Parkbühne Biesdorf: Ten Years After, Dirty Past (Rock) 26e
04.09.
19:00 IFA Sommergarten: Scooter, Keule (Brüllaffen) 38e

04.09. 20:00 Köpi: Beyond Pink,  Mossuraya,  Fag Enablers

04.09. 20:00 C-Club: Julien K, My Passion, Murder FM  (Synthie, Rock) 18e

04.09. 22:00 Trabrennbahn Karlshorst: Tok Tok vs. Soffy O., Alexander Kowalski u.a (Electro, Techno)

 

05.09. 16:00 Wasserturm, Kopischstr.7: Allo`Darlin, The Embassy, Ray Rumours And The No-Eyed Deers, Mikrofisch, Falk & Die Wiese,  (Indiepop)
05.09. 20:00 K17: Umbra Et Imago, The Pussybats 25e

05.09. 20:00 Huxleys: One Republic, Scouting For Girls, Martin & James (Pop)35e

05.09. 20:00 Magnet: Iris & Tenek (Synthiepop) 18e


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Zitat des Tages


„Die Menschen, .... die betroffen sind, sind geradezu angewidert von dem Versuch der Beteiligten, jegliche Verantwortung von vornherein von sich zu weisen. Sie stehen fassungslos vor der Tatsache, dass offenbar für den Tod von 21 Menschen und vielen Verletzten niemand verantwortlich ist. Das begreifen sie nicht“


Gerhard Baum (Anwalt einiger Hinterbliebender)  - im Deutschlandsender Kultur am 02.09.2010

 

Fragen der Zeit

Fahrlässige Tötung
von Fred Kowasch

31.07.2010 -
Der Vorwurf steht im Raum und ist gewaltig. Haben Organisatoren, Veranstalter und die Polizei fahrlässig den Tod von Besuchern in Kauf genommen? Sind aus Nachlässigkeit, Profitgier und Unfähigkeit 21 Menschen gestorben?

Allmählich zeichnet sich ein klareres Bild von den Geschehnissen in Duisburg ab. Auch weil neben Journalisten zahlreiche Blogger auf solchen oder solchen Webseiten Dokumente sichten, Informationen sammeln und gewichten. Youtube, twitter, facebook, die Unterlagen aus dem NRW-Innenministerium - selten ist eine solche Katastrophe so vielfältig dokumentiert worden. 
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Ein 'Unglück' mit Ansage?!
von Fred Kowasch

25.07.2010 - 16:40
Wenn man sich die zahlreichen Augenzeugenvideos vom Eingang zum Loveparadegelände gestern Nachmittag ansieht, dann kommt einem - nach Momenten des Schocks - zwangsläufig die Frage: wie ist so etwas möglich?

Warum geht es da weder nach vorn, noch nach hinten? Wer hat den einzigen (!!) Zugang zum Veranstaltungsgelände geschlossen? Standen Zäune unüberwindbar im Weg, haben Ordner, hat die Polizei den Zugang 'dicht' gemacht?!  Oder versperrten gar solche Menschenmassen den Weg, die die Loveparade eigentlich verlassen wollten?
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"Acht Jahre bangen" Drucken E-Mail

Welch 'böses' Erwachen es Jahre später noch mit eingefrorenen Proben geben kann, zeigt der Fall des mehrfachen Tour de France Siegers Lance Armstrong. In B-Proben aus dem Jahr 1999, zu wissenschaftlichen Zwecken eingefroren, wurde fünf Jahre später Epo festgestellt. Der Grund: die Entwicklung eines neuen Analyseverfahrens das den Gebrauch des Doping-Stoffes im Urin nachweisen konnte. Armstrong dementierte damals heftig. Sein Glück, die A-Probe war bereits vernichtet. Somit gilt bis heute als Doping negativ.

Dr. Marius Breucker: (Sportrechtsexperte)
„Das Problem ist, dass sie nur mit einer einzelnen Probe ohne die sogenannte B- Probe den Sportler nicht sanktionieren können. Es genügt nicht um tatsächlich ein rechtssicheres Verfahren durchzuführen das auch einen sinnvollen Hintergrund, die Sportler sollen dann wenn eine A-Probe positiv war, die Gelegenheit haben selbst bei der Eröffnung der B-Probe auch mit einem anwaltlichen Vertreter dabei sein zu können um wirklich mit eigenen Augen das Prozedere überwachen zu können.“


Bereits zu den Olympischen Spielen vor vier Jahren wurden die Dopingproben eingefroren. Dabei passierte dem IOC und der Weltantidopingargentur WADA ein verhängnisvoller Fehler.

Der Amerikaner Tyler Hamilton, auf den Weg zur Goldmedaillen im Einzelzeitfahren in Athen 2004. Tage später die Meldung: in Hamilton Dopingprobe wurde Fremdblut gefunden. Ein Indiz für Doping. Man will die B-Probe öffnen, doch die wurde bereits eingefroren. Fälschlicherweise. Denn das eingefrorene Blut ist für eine weitere Analyse unbrauchbar, Hamilton kommt ohne Sperre davon. Wenige Wochen später wird er bei der Spanienrundfahrt des Fremdblutdopings überführt.


Prof. Dr. Wilfried Schänzer: (Anti-Doping- Labor Köln)
„In diesem Fall wäre notwendig gewesen, dass man möglichst schnell nach der A-Probe auch die B-Probe macht. Lagerzeiten hätten da kürzer berücksichtigt werden müssen, also diese Manipulationen dann durch gefrorene Proben zu kontrollieren, ist aus meiner Sicht aus einem gewissen Zeitraum gar nicht möglich.“

 

Aber nicht nur die eingefrorenen Blutproben bieten in den kommenden acht Jahren jede Menge Ansatzpunkte für Juristen in Dopingverfahren. Bis heute ist unklar wo die eingefrorenen Proben von Peking gelagert sind, ob sie vielleicht bereits nach Europa transportiert wurden. Das IOC hält den Ort bisher geheim.

Dr. Marius Breucker: (Sportrechtsexperte)
„Jede örtliche Veränderung der Dopingprobe birgt natürlich Risiken und wenn sie eine solche Probe im Flugzeug zum Beispiel transportieren oder ähnliches dann können sie selbst wenn sie gute Kühlaggregate haben, eine lückenlose Dokumentation ja fast nicht führen. Also es gibt dann immer Ansatzpunkte für die Verteidigung, insofern ist es aus Sicht der Anti-Dopingorganisation das sicherste die Proben, da wo sie einmal eingefroren sind auch zu belassen, bis zu dem Tage wo sie einmal geöffnet werden.“

 

Jens Weinreich: (Buchautor und IOC-Kenner)

„Niemand weiß wo die Proben aufbewahrt werden, ob sie tatsächlich unter den gegebenen Umständen sauber transportiert werden. Ob sie überhaupt noch verwendbar sind, nach allem was wir erlebt haben in Peking, was wir auch bei vergangenen Olympischen Spielen erlebt haben, wo positive Proben vernichtet wurden, auf mysteriöse Weise verschwanden, gibt es Null aber auch gar keinen Grund dem IOC und auch der WADA dort zu trauen.“

 

Was bleibt sind Fragen. Wann werden die Proben auf welche Substanzen neu gestetet? Geht das IOC in die Offensive, werden unterlegene Athleten klagen? Die Verunsicherung bleibt, auch wenn die Goldmedaillen längst versilbert sind.

Dr. Marius Breucker: (Sportrechtsexperte)
„Ich hab schon so das Szenario vor Augen wenn man mal wirklich vernünftige neue Testmethoden oder auch gesicherte neue Testmethoden entwickelt hat, dass dann einige Sportler zum Beispiel jetzt aus Peking vielleicht mit ihren Anwälten dann in so einem kleinen Kinosaal oder ähnliches zusammen kommen, um dann gemeinsam der Eröffnung dieser B-Proben beizuwohnen und dann laufen danach eben einige vielleicht die bisher als Olympiasieger reingekommen sind, laufen dann ohne Medaille wieder raus.“

 

Jens Weinreich: (Buchautor und IOC-Kenner)

„Ich wage wirklich zu bezweifeln ob jemand ein Interesse daran haben könnte, eine Probe zum Zeitpunkt X, morgen, übermorgen, in drei Jahren, in sechs Jahren von Michael Phelps oder von Usain Bolt zu analysieren, erneut zu analysieren. Es kann gar niemand ein Interesse daran haben, denn dann würden möglicherweise Ikonen dieser Spiele gestürzt werden und die ganzen Spiele würden als das enttarnt werden, was ist wenn man mit gesundem Menschenverstand urteilt und mit Erfahrung in der Dopingbekämpfung wahrscheinlich auch waren, es waren Fakespiele.“

 

Alles nur ein grosser Fake oder meint es das IOC wirklich ernst?
Erst in acht Jahren wird man die Frage beantworten können.
Bis dahin Tickt die Uhr. Unaufhörlich ......





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