Travel: Sarayaku - Ein Indio-Dorf am Amazonas wehrt sich

Das Indio-Dorf Sarayaku kämpft erfolgreich gegen Ölfirmen, die auf ihrem Land im Dschungel Ecuadors nach Öl bohren wollen. Dabei haben sie etwas Erstaunliches vollbracht: eine gesunde Balance zwischen ihren Traditionen und dem westlichen Leben gefunden.

Von Philipp Lichterbeck, Sarayaku

Heriberto Gualinga zeigt auf den weitgespannten Amazonashimmel. „Wir sind Millionäre“, sagt er. Der Indio schaut zu den Kindern, die mit Speeren zum Fluss laufen, um zu fischen und schon wenig später mit gefüllten Netzen wiederkommen. Auf die Bananen- und Maniokstauden. Er blickt zu den Jugendlichen, die auf Bäume klettern und Früchte für ihre Freunde herunterwerfen. 
Rio Bobonaza, Sarayaku, Foto P. Lichterbeck (1)Doch die Idylle trügt in Sarayaku, einem Dorf im Amazonaswald Ecuadors, das von Indios vom Volk der Kwicha bewohnt wird. Der Dorfrat sitzt zusammen. Die Männer und Frauen haben Berichte erhalten, dass die italienische Agip und andere Ölfirmen die Gemeindegrenzen verletzen. Aus vier benachbarten Ölbohrgebieten würden sie nach Sarayaku vordringen. „Es geht wieder los“, sagt Heriberto Gualinga. „Wir sind eingekreist.“

HIER GEHT ES ZUR GANZEN GESCHICHTE ....

Im Kino: 'Weit' - Die Geschichte von einem Weg um die Welt (Doku)

Ohne Verleih, ohne Förderung. Und dann - mit 350.000 Zuschauern - der erfolgreichste Dokumentarfilm des Jahres. 'Weit' zeigt, dass es auch anders geht. Dass man auf den ganzen Förderquatsch auch verzichten kann. 50.000 Zuschauer sahen das reale Road-Movie allein in Freiburg. Seit mehr als 30 Wochen läuft der Film nun schon bundesweit in den Kinos. Es geht um ein Pärchen, dass um die Welt trampt. Von Freiburg über den Balkan nach Moskau, von dort aus weiter über das Pamirgebirge nach Pakistan. Drei Jahre sind die beiden unterwegs, schlafen oft im Zelt, leben von nicht mehr als fünf Euro am Tag. Im Mittelamerika werden sie zu dritt. Ausschnitte aus der sehnsüchtig machenden Reise gibt es in einem Videotagebuch. Am Besten: Ab ins Kino!

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Mit den Haien tauchen - Auf Sri Lanka unterwegs

"Hallo, Hallo", "Deus!". In 20 Meter Entfernung fuchtelt jemand hektisch mit den Armen. Da muss etwas sein. Die  Flossen nach hinten gedreht, ein paar kräftige Armzüge. Die Augen suchen konzentriert unter Wasser, tasten das Korallenriff gleichsam wie ein Raster ab. Quadratmeter für Quadratmeter. Einen Hai habe ich beim Schnorcheln noch nie gesehen. Der Puls steigt merklich, dann ist er da. 

Ein ziemliches Exemplar kommt da von links angeschwommen. Andertalb Meter gross. So genau weiß man das unter Wasser ja nie. Gemächlich gleitet er in drei Meter Entfernung vorbei. Ich sehe seine breitgeformte Schnauze, erkenne die schwarze Farbe auf seiner Rückenflosse. Irre!

Inzwischen bin ich bei den anderen angekommen. Eine Gruppe junger Französinnen, die nach Haien tauchen. So muss es im Paradies gewesen sein. Meines befindet sich im Nordosten von Sri Lankas, vor einem Korallenriff des unter Naturschutz stehenden Pigeon-Islands. Sechs weitere Schwarzspitzriffhaie sehe ich in den nächsten Minuten noch, ehe ich mich umdrehe und zum weißen Sandstrand zurückkraule.



Weitere Videos von der noch (fast) unentdeckten Insel gibt es hier: http://www.travelpool.tv/travelpool-tv-sri-lanka.html

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On the road - Reisetipps für Abenteurer

Sambia, Zimbabwe, Mozambique. Klingt aufregend, klingt fern. Und nach einigen Länderpunkten. utilaHippo aktiv. Wenn man die Reportage über diese Flußfahrt auf dem Sambesi ließt, ergreift einen die Sehnsucht. Nach Nächten auf Inseln im Fluss, Sonnenuntergängen, eiskaltem Bier. Ein paar Flusspferde und Krokodile gibt es gratis.

Ist ein Geheimtipp noch ein Geheimtipp, wenn er auf einer grossen Webseite erscheint?! Eine Insel mit zwei Herbergen - vor Jahren habe ich in Nicaragua jedenfalls nichts von 'Little Corn Island' gehört. Egal. Das Land in Mittelamerika ist zu empfehlen. Nicht nur, weil da mal eine Revolution stattgefunden hat. Die alte Kolonialstadt Grenada, eine Vulkanbesteigung oder einen Trip zur Isla Ometepé. Dort gibt es noch eine Menge zu entdecken ....

War wirklich was erleben will, kauft ihn gar nicht erst. Gemeint ist der 'Loneley Planet', die Backpackerbibel für Jedermann. Bitte hier entlang - was passiert, wenn aus einer vernünftigen Location plötzlich ein Eintrag in einem Boardmagazin geworden ist. Und: die besten Tipps bekommt man immer noch unterwegs oder von Bekannten und Freunden.

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Unterwegs - Reisetipps für Abenteurer

mozambik kleinIrgendwo in der Wildnis von Alaska an einem Gleis stehen. Im Regen auf den Zug warten. Irgendwann kommt er. Handzeichen und Stopp. 
Es hält ein Zug im Nirgendwo. Wunderbar geschriebene Reisereportage über den 'Hurrican Train'. Da bekommt man richtig Lust loszufahren .... 

Es gibt sie noch, die Gegenden, in denen nicht hinter jeder Ecke ein Backpacker lauert. Sri Lanka an der Ostküste, Nicaragua bevor der grosse Kanal gebaut wird, Venezuela und Kolumbien, Mozambik.

Bazaruto-Archipel - das vergessene Paradies. Geschichte über einen tagelangen Ausflug mit einem Segelboot zu einer Gegend, wo kaum einer ist und man phantastisch schnorcheln kann. Und hinterher lekker Krebse isst .... 

War wirklich was erleben will, kauft ihn gar nicht erst. Gemeint ist der 'Loneley Planet', die Backpackerbibel für Jedermann. Bitte hier entlang - was passiert, wenn aus dem 'Geiheimtipp' plötzlich ein Eintrag in einem Boardmagazin geworden ist. Und: die besten Tipps bekommt man immer noch unterwegs oder von Bekannten und Freunden.

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