Volles Risiko: Warum man bei 'Gefahrenstufe 2' einen aktiven Vulkan durchaus besuchen kann

von Fred Kowasch

Gefahrenstufe 2 (von 5 in Neuseeland). Wie sie jetzt herrschte, vor dem Ausbruch des White Island Volcano in Neuseeland. Da kann man durchaus einen Vulkan betreten. Nur: ob einen im Ernstfall ein gelber (oder orangener) Bauarbeiterhelm hilft, darf bezweifelt werden. Aktive Vulkane zu besteigen oder zu besuchen, birgt immer auch ein tödliches Risiko. Dass sollte man schon wissen. Keine Vorhersage ist so gut, dass sie zu 100 Prozent sicher ist. Da können sich schon einmal busgroße Felsbrochen lösen, kann es eine Verpfuffung geben, ein Vulkan - unerwartet - ausbrechen. Dieses Risiko gehört dazu. Diesem Risiko waren wir uns auch bewusst, als wir 2002 am Merapi drehten. Einem der 15 Hochrisikovulkane auf der Welt. Bei Gefahrenstufe 2 (von 4 in Indonesien).



3000 Meter Höhe - inmitten von Schwefelwolken. Mit Gasmaske habe ich noch nie einen Film gedreht. Auf dem Merapi steht der Wind heute ungünstig, kommt von Süden. Das heisst: arbeiten in Schwefeldämpfen, die aus Dutzenden von gelben Erdöffnungen kommen. Nur 300 Meter ist der Dom weg. An ihm kommt das feste, heiße Gestein aus dem Inneren des Vulkans. Ulrich Serfling und sein Team hat mit den widrigen Bedingungen unterhalb des Gipfels zu kämpfen. Arbeiten auf einem Vulkan, der zu den gefährlichsten der Welt zählt. (Text ZDF 2002)

Cap Verde: Inselhopping (III)

von Fred Kowasch

cap verde 2010 3 calderia3(Dezember 2010)
Zwei Stunden dröhnt der Motor mittlerweile schon. Ein Bus nach dem anderen überholt uns auf dem Weg nach oben. Endlich haben wir den Pass in 2000 Meter Höhe erreicht. Der Ausblick ist phantastisch. WOW, so muß es wohl auf dem Mond aussehen!

Wir fahren durch die 'Calderia'. Eine Steinwüste von haushohen Felsbrocken, die rechts und links der Strasse liegen. Hier stand einmal ein Hunderte Meter hoher Vulkan, der nach seinem Ausbruch in sich zusammen gesackt ist. Unter der Oberfläche brodelt es weiterhin. Davon zeugt ein pechschwarzer Wall, der sich entlang der Strasse zieht. Er erinnert an den letzten Vulkanausbruch im Frühjahr 1995, als hier glühende Lava floss und das Ganze erst 300 Meter vor dem Dorf Portela zum Stehen kam.

Endstation Pension Marisa im Dorf Bangaeira. Ich frage nach einem Zimmer. Problemlos wird mir eins zugewiesen. Anschließend esse ich gemütlich unter einem Sonnenschirm Kartoffeln mit Hähnchen. Das Gericht ist der Hammer. Mit vollem Bauch und ohne Wasser erkunde ich die Gegend. Aha, hier scheint es am Morgen auf den Vulkan zu gehen.

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Merapi: Auf dem Gipfel des Vulkans

16.11.2010 -
Zehn Tage nach der grossen Eruption des Merapi kehren - entgegen den Warnungen indonesischer Behörden - zahlreiche Bewohner in ihre Dörfer am Fuße des Vulkans zurück. Nach wie vor gilt an dem Berg die höchste Gefahrenstufe. Wie die Behörden mitteilten, wurde beim Vulkanausbruch Anfang November zehnmal so viel Gesteins- masse frei, wie bei der letzten Eruption vor vier Jahren. 259 Menschen starben in Folge des Ausbruches, Hunderttausende leben immer noch in Notunterkünften. 

VIDEO: Merapi - unveröffentlichtes DrehmaterialKeine Videodatei vorhanden!Der indonesische Berg Merapi gehört zu den Hochrisikovulkanen der Welt. 2002 hatte wir für die Sendung zdf.reporter einen Film über deutsche Vulkanforscher produziert. Das Drehmaterial vermittelt einen unmittelbaren Eindruck von der Gefährlichkeit des 'Feuerberges'.

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Check In: Alles in einen Rucksack

Einen Reisepass, eine Geldkarte, einen Schlafsack und ein Netbook. Viel mehr braucht der moderne Rucksackreisende eigentlich nicht mehr, um im zweiten Jahrzehnt des 21. Jahrhundert unterwegs zu sein.

Der Reisepass muß in der Regel noch mindestens ein halbes Jahr gültig sein. Visa gibt es Meistens bei der Einreise am Flughafen. Ausnahmen bilden u. a. Länder wie: Australien, Indien, Syrien und Vietnam (Aufzählung unvollständig). Generell empfiehlt sich der Besitz eines zweiten Reisepasses. Schon allein deshalb weil Länder wie Syrien und Iran Pässe mit einem israelischen Einreisestempel nicht akzeptieren. Siehe auch: Auswärtiges Amt - Reise- und Sicherheitshinweise.

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Check In: Ab ins Flugzeug

Es gibt ein paar Grundregeln beim Einchecken. Im Ausland sollte man schon zwei Stunden vor Abflug am Flughafen sein. Erkundigt euch vorher, auf welchem Teil des Airports ihr abhebt. Kairo hat zum Beispiel drei Terminals, London-Heathrow mittlerweile fünf und der John F. Kenedy Airport in New York neun. Einfach so mit dem Taxi zum Flughafen düsen, geht also nicht.

Dann schaut euch die Leute am Schalter genau an. Zicke trifft auf Zicke - geht beim Run auf den besten Platz garantiert schief. Unser Tipp: nicht mit Zicken reisen oder sich als Typ ne entspannte Angestellte aussuchen, sehr freundlich grüßen und nach einem Gang-Platz fragen. Gerade bei längeren Flügen ist dies gut für die Beine. Ein wenig Small Talk hilft auch weiter - genug schlechtgelaute Touristen gibt es am Schalter den ganzen Tag schon.

Nur nicht dier Nerven verlieren. Auch wenn die Maschine überbucht sein sollte. Aber auch dafür gibt es klare Regeln, bzw. eine ordentliche Entschädigung, mit der ihr im Glücksfall eure Reisekasse erheblich aufbessern könnt. Bis zu 600 Euro kann dies ausmachen. Da fängt der Trip doch gar nicht so schlecht an.

UND: nicht zu spät zum Gate gehen! Da haben schon manche böse Überraschungen erlebt. Denn zwischen 'Check In' und dem Abflugsgate gibt es noch die Personenkontrolle. Besonders lange dauert es in New York. Auch beim Umsteigen in Abu Dhabi (Transitbereich) wird man noch einmal 'gecheckt'. Es gibt Fluglinien, die warten nicht!!

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