Dokumentarfilm: 'Inside HogeSa' - Von der Strasse ins Parlament (92 min, 2018)

Politikwissenschaftler und LKA-Ermittler sagen: 'HogeSa war der Anstoß'. Für Pegida, letztendlich auch den Einzug der AfD in den Deutschen Bundestag.

'Inside HogeSa' ist ein Dokumentarfilm, der der Frage nachgeht: welche Folgen hatte die Demonstration der 'Hooligans gegen Salafisten' (HogeSa) vom 26.Oktober 2014 in Köln? Als 5.000 Menschen auf die Straße gingen. Was wurde aus den Protagonisten? Ausführlich kommen Beteiligte zu Wort. Unter Ihnen Hools und Mitglieder des 'HogeSa'-Teams. Aber auch Fanforscher, Politikwissenschaftler, 'Pegida'-Organisatoren.



Dreieinhalb Jahre lang haben wir an dem Thema gearbeitet. Dutzende Kundgebungen und Demonstrationen besucht. Vor Ort mit den Beteiligten gesprochen. Entstanden ist ein 92 Minuten langer Dokumentarfilm, der einen Einblick in eine Szene gibt, den es so noch nicht gab. Wem der Trailer gefällt, kann sich gern den kompletten Film ansehen. Er kostet 4,99 (Ausleihe 48 Stunden) und 9,99 Euro (all). 

Wir haben die Dokumentation mit insgesamt 10.000 Euro selbst finanziert. Auf Crowdfunding, Filmfördergelder oder eine Co-Finanzierung öffentlich-rechtlicher TV-Sender wurde - aus Gründen der redaktionellen Unabhängigkeit - verzichtet. Wer den Film kauft, bekommt zahlreiche Interviews in voller Länge zu sehen. Und Zugang zu einem 106 Minuten langen 'Directors Cut', mit bisher unveröffentlichten Szenen.

Gruppe C: Algerien

Nach 24 Jahren Abwesenheit kehren die Algerier zurück auf die Fußball-Weltbühne. Der Weg der Nordafrikaner dürfte der dramatischste aller WM-Teilnehmer sein. Nach der regulären Gruppenphase lag das Team von Trainer Rabah Saadane mit Ägypten gleichauf. Ein Entscheidungsspiel auf neutralem Platz musste für Klarheit über den verbleibenden Afrikateilnehmer sorgen. In einer auf und neben dem Platz hochbrisanten Partie konnte Algerien durch ein Tor des Bochumers Anthar Yahia den amtierenden Afrikameister besiegen... Nach 24 Jahren Abwesenheit kehren die Algerier zurück auf die Fußball-Weltbühne. Der Weg der Nordafrikaner dürfte der dramatischste aller WM-Teilnehmer sein. Nach der regulären Gruppenphase lag das Team von Trainer Rabah Saadane mit Ägypten gleichauf. Ein Entscheidungsspiel auf neutralem Platz musste für Klarheit über den verbleibenden Afrikateilnehmer sorgen. In einer auf und neben dem Platz hochbrisanten Partie konnte Algerien durch ein Tor des Bochumers Anthar Yahia den amtierenden Afrikameister besiegen.

In Deutschland ist der erste Auftritt Algeriens bei einer Weltmeisterschaft noch ungut im Gedächtnis. Der WM-Debütant besiegte in seinem aller ersten WM-Match überhaupt ein überhebliches DFB-Team 2:1. Die Torschützen in diesem denkwürdigem Spiel waren die Stars des damaligen Teams, Rabah Madjer und Lakdar Belloumi. Nach einem 0:2 gegen Österreich gewann die Mannschaft von Trainer Khalef gegen Chile 3:2. Dass mit zwei Siegen aus drei Spielen nicht die nächste Runde erreicht wurde, hängt mit dem folgenden Skandalspiel zwischen Deutschland und Österreich zusammen. Mit einem 1:0 für Deutschland würden beide Teams  im Klassement vor Algerien stehen. Als dieser Spielstand erreicht war stellten die beiden Teams für die nächsten 70 Minuten den Kampf ein. Als “Schande von Gijon“ ging diese Kungelei in die WM-Geschichte ein, Algerien schied aus. Immerhin entschloß sich die FIFA nach diesen Vorkommnissen, künftig die letzten Spiele einer Vorrundengruppe zeitgleich anzusetzen.

1986 in Mexiko blieb Algerien hingegen chancenlos. Von Brasilien bezog man eine knappe 0:1 Niederlage. Gegen Spanien war es hingegen deftiger, 0:3. Immerhin konnte gegen Nordirland beim 1:1 gepunktet werden. Das war es dann aber auch. Lediglich 1990 mit dem Gewinn der Afrikameisterschaft konnte noch ein großer internationaler Erfolg errungen werden.

Der Kader Algeriens:

Tor: Fawzi Chouachi (ES Setif), Lounes Gaouaoui (ASO Chlef), M'bohi Rais Ouheb (Slawia Sofia)

Abwehr: Abdelkader Laifaoui (ES Setif), Madjid Bougherra (Glasgow Rangers), Carl Medjani (AC Ajaccio), Rafi Halliche (Nacional Madeira), Anther Yahia (VfL Bochum), Haib Belaid (US Boulogne), Nadir Belhadj (FC Portsmouth), Djamel Mesbah (US Lecce)

Mittelfeld: Hassen Yebda (FC Portsmouth), Mehdi Lacen (Racing Santander), Yazid Mansouri (FC Lorient), Adlane Guedioura (Wolverhampton Wanderers), Riad Boudebouz Riad (FC Sochaux), Djamel Abdoun (FC Nantes), Fouad Kadir (FC Valenciennes), Karim Ziani (VfL Wolfsburg), Karim Matmour (Borussia Mönchengladbach)

Angriff: Abdelkader Ghezzal (AC Sienna), Rafik Djebbour (AEK Athen), Rafik Saifi (FC Istres)

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