Triathlon Check - Veranstaltungen unter der Lupe

Leipzig - der Kult-Triathlon
(letzter Check 2015)

triathlon leipzig 2015 klDistanz: 0,6 / 21 / 5 oder 1,5 / 40 / 10
(vorletztes Wochenende im Juli)

Strecke:
Gegen 11 Uhr (Kurztriathlon) oder 14:30 Uhr (Jedermann) geht es per Wasserstart los. Der 'Kulki', eine ehemalige Kiesgrube, der sauberste See ever! Das Schwimmen ist eine Freude!! Nach dem üblichen Gerangel beim Massenstart kann man sich in Ruhe einen 'Vordermann' suchen, den man in diesem klaren Wasser immer sieht. Nach dem Ausstieg geht es durch einen 'Triumphbogen' die Böschung hoch. Links und rechts stehen Hunderte begeisterte Zuschauer. Die Wechselzone liegt auf einer nahen Wiese und ist geräumig. Ab aufs Rad und einen Kilometer bis zur Rundstrecke. Die ist eben und zehn Kilometer lang, aber sehr windanfällig. Insbesondere beim Sprinttriathlon sind gleichzeitig sehr viele Radfahrer unterwegs. Die Laufstrecke ist anspruchsvoll. Der Untergrund wechselt zwischen Sand- wie Waldwegen und Asphalt. Wasserstellen bei km 0,5 2 und 4,5. Immerhin wird die unebene Talsenke am See nicht mehr durchlaufen! Bereits 300 Meter vor dem Ziel erwartet einem so etwas wie ein Triumphmarsch!! Nicht nur für Zuschauer ist der Wettkampf ein Erlebnis!

positiv: Der See ist klar, das Publikum super .... einfach ein Kulttriathlon.
Man muß den ältesten Wettkampf im Osten einmal im (Triathlon)Leben gemacht haben!!
negativ:
Allenfalls die Lautstärke der Beschallung im Wechselgarten.
Webseite:
www.leipziger-triathlon.de



 

Ratingen - Gute Laune rund ums Freibad
(letzter Check 2013)
Distanz:
0,2/10/2,5 - 0,5/20/5 - 1 /41/10
(zweites Wochenende im September)

positiv:
zuschauerfreundlich; von der Strecke her das Richtige zum Saisonabschluss; vom 'Schnupper', über den Sprint- bis zum Kurztriathlon wird alles geboten; professionelle und sehr freundliche Veranstalter
negativ: Die Wettkampfrichter beim Einchecken sind hier sehr nervig. Das Finisher-T-Shirt muß man kaufen. Der Preis ist Wucher. 

Strecke:
Los gehts im Freibad in einem 50 m Becken. Ist am Start zwar etwas eng, regelt sich dann aber. Wasser ist recht warm, ermöglicht aber gute Schwimmzeiten. Die Wechselzone befindet sich unmittelbar hinter dem Schwimmbecken. Ehe man aber auf Rad steigen kann, sind noch ein paar Hundert Meter zu laufen. Vorher kleinen Gang einlegen, der Radeinstieg ist knackig. Das gilt auch für die gesamte Radstrecke (10 Km). Durchaus anspruchsvoll der Wechsel von längeren Bergaufpassagen und rasanten Abfahrten. Vorsicht bei Regen! Sind ein paar enge Kurven dabei, auf die man regelrecht zugeschossen kommt. Vor dem zweiten Wechsel ist dann wieder ein Stück zu laufen. Macht sich gut für den Rest des Wettkampfes. Gleich zu Beginn des Laufens (2,5 km) ist die Wasserstelle, dann gehts kurz mal hoch .... Die Laufstrecke ist abgesperrt und gut zu bewältigen. Den Vorder- und Hintermann hat man immer im Blick. Zum Abschluß die Finishermedaillie und ein paar leckere Stückchen Kuchen.

Webseite: www.stadtwerke-ratingen-triathlon.de

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Dortmund - zur rechten Zeit
(Check 2012)
Distanz:
0,7 / 19 / 5 und 1,5 / 40 / 10

Strecke:
Gestartet wird im Wasser eines sauberen, aber recht schmalen Kanales. Das bedeutet zwangsläufig, dass es eng wird auf der Wendepunktstrecke. Nach dem Ausstieg - hier wird einem durchaus 'hoch' geholfen - geht es gleich zur nahen Wechselzone. Die Radstrecke ist flach, teilweise aber in schlechten Zustand. Hinzu kommt, dass sie nicht vollständig für den Verkehr gesperrt ist. Auf der 20 Kilometer langen Runde gibt es drei 360 Grad-Kehren. Gelaufen wird über Waldwege in einem grosszügig angelegten Park. Hier hat man immer den Vordermann im Blick. Auch die Zuschauer kommen auf ihre Kosten.

positiv: Vernünftige Distanz, vernünftiger Zeitpunkt, vernünftiger Preis. Eine entspannte Veranstaltung, die Freude macht. Eignet sich gut für die Vorbereitung auf einen Kurztriathlon.
negativ: Für Ortsunkundige ist der Wettkampfort relativ schwer zu finden.
Webseite: www.westfalentriathlon.de

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Düsseldorf - Showdown am Medienhafen
(Check 2011)
 
Distanz: 0,75 / 20 / 5 und 1,5 / 40 / 10

Strecke:
Geschwommen wird am Medienhafen, im Rhein. Es geht unter einer Brücke hindurch, rechtsrum um zwei Bojen und wieder zurück. Der Ausstieg ist steil, die Wechselzone lang. Danach drei Runden (Volks) auf einem vollständig gesperrten Stadtkurs entlang der Düsseldorfer Altstadt. Eine 360 Gradkurve, einmal Kopfsteinpflaster und immer wieder die Brücken hoch und runter. Danach noch zwei, bzw. vier (Olympisch) Runden Lauf entlang des Medienhafens. Ungewöhnlich viele Richtungswechsel.

positiv: Vollständig abgesperrte Strecke, Zuschauerfrendliche Wettkampfführung.
negativ: Parkplatzprobleme. Das Schwimmen in der Brühe ist eine Zumutung.
Webseite: www.t3-duesseldorf.de

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Hückeswagen - der Ansprungsvolle
(letzter Check 2013)

Distanz:
0,5/ 20 / 5,2 oder 2,0 / 80 / 21
(Mitte August)

Strecke:
Der ideale Triathlon zum Trainieren. Oder für all jene, die es knackig lieben!
Der Start erfolgt am Ufer der Bevertalsperre. Nach dem Ausstieg heißt es 'Fersengeld geben'. Über grüne Matten geht es, dann einen Berg hoch zur Wechselzone. Rund 500 Laufmeter. Die Radstrecke ist sehr anspruchsvoll und vollständig für den Verkehr geperrt. Auch wenn es zunächst bergab geht, die Steigungen kommen schon noch! Es empfiehlt sich: Rechtzeitig vor den (beiden) engen Linkskurven am Anfang der Strecke 'hoch' zu schalten!! Bis Kilometer 12 geht es eigentlich ständig bergauf. Insgesamt 250 Höhenmeter sind beim Jedenmanntriathlon zu überwinden. Danach rasante Abfahrten auf teils schlechtem Strassenbelag: VORSICHT!! Beim Laufen geht es zunächst rund 1000 Meter leicht berghoch, was sich nach dem Radfahren besonfders 'gut' macht. Danach bergab bis ins Ziel nach Hückeswagen. Noch eine Runde um den Sportplatz, dann wartet das T-Shirt und leckerer Kuchen!!

positiv: Die Helfer sind Super-freundlich!
negativ:
Die Abfahrt von km 12 bis 14 ist eigentlich unzumutbar. Ein 'Wunder', dass hier noch nichts Schlimmes passiert ist!! 
Webseite:
www.atv-triathlon.de

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Gummersbach - an der Talsperre entlang
(letzter Check 2009)

Distanz:
0,6 / 20 / 5
(letztes Wochenende im August)

Strecke:
Start ist in der Regel gegen 12 Uhr. Dann heißt es im Uhrzeigersinn um zwei Bojen zu schwimmen. Am Start ist es etwas eng, doch das entspannt sich. Die Wechselzone befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Ausstieg, auf einer bergigen Wiese. Der Radkurs ist wellig und anspruchsvoll. Die 'neue' Radtrecke entlang an der Aggertalsperre zählt zu den schönsten bei Sprinttriathlon. Bei der Abfahrt (Km 8,9) aufpassen! Nach einer unverhofften Verkehrinsel kommt ein enger Kreisverkehr. Danach gehts wieder hoch und zurück. Zum Schluß gehts auf Asphaltwegen noch zweimal um die Talsperre herum. 

positiv: zuschauerfreundlich, mit 22 Euro vergleisweise preiswert!
negativ: Schlechte Parkplatzsituation, keine Finisher T-Shirts mehr nach dem Ende des Wettkampfes (2009).
Webseite: www.talsperrentriathlon.de

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Köln - die ungewöhnliche Distanz
(letzter Check 2011)
Distanz:
0,7 / 24 / 7
(erstes Wochenende im September)

positiv: zuschauerfreundlich; ein breites Paket (T-Shirt, Medaille, Badekappe) für den 'Teilnehmer'
negativ: Kein Wasserstand am Rad/ Lauf-Wechsel. Startgebühr ist mit 36 / 40 / 60 Euro (Nachmeldung) unverhältnismässig hoch. Warum der Schwimmstart mit einem Feuerwerk beginnt, erschließt sich nicht jedem.  

Strecke:
Frühzeitiges Erscheinen sichert die besten Plätze! Denn vom Einstieg muß man noch gut 150 Meter bis zum Start schwimmen. Dann gehts los: bis zur Boje und zurück - auf einer sonstigen Regattestrecke. triathlon_2010Das Wasser ist sauber, am Ausstieg wird es jedoch sehr eng! 200 Meter durch Gitter bis zur Wechselzone, die sich auf einem Parkplatz befindet. Das Publikum ist hautnah dabei. Dann gehts auf die 11 Kilometer lange Wendepunktstrecke. Sehr flach, aber etwas windanfällig. Gut für 'Roller'. Gelaufen wird um den See. Doch sieben Kilometer können lang werden. Ungewöhnlich für einen Sprinttriathlon! Wasserstände 'nur' bei Kilometer 2 und 4.  Doch Achtung: wenn man wieder an der Wechselzone ist, ist man noch nicht am Ziel. Das kommt erst 300 Meter später! Dort gibt es dann auch das Finisher-T-Shirt und ziemlich leckeren Kirschkuchen! Den braucht man schon - nach dem längsten Sprinttriathlon in Deutschland. 

Webseite: www.koelntriathlon.de

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Tags: Ratingen Triathlon, Köln Triathlon, Dortmund Triathlon

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