Webvideo: "Ist schon schade, dass man eine Bürgerwehr braucht. Oder?"

03.06.2016
Der Fall Arnsdorf. Für die einen ist es Zivilcourage, für die anderen Rassismus. Fakt ist: der Fall hat seine Vorgeschichte. Und: eine Bürgerwehr - im klassischen Sinn - gibt es offenbar in Arnsdorf nicht. So bleibt ein Fall von Selbstjustiz in einem Supermarkt. Bei dem vier Leute einen Mann festhielten, ihn mit Schlägen traktierten. Und ihn anschließend mit Kabelbindern an einen Baum fesselten. Bis die Polizei kam. Ein Teil des Geschehens wurde in einem Video festgehalten. Zum Schluß des Filmes sagt eine Frau: "Ist schon schade, dass man eine Bürgerwehr braucht. Oder?"

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Es passiert etwas im Radsport ....

18.06.2011

Der internationale Radsportverband UCI hat eine Regel geschaffen, nach der in Zukunft als Athleten überführte 'Doping-Betrüger' nicht mehr im Management von Radsportteams arbeiten dürfen. Diese Regel tritt am 01. Juli 2011 in Kraft, pünktlich zum Start der Tour de France.

 

screenshot Team HTC-Highroad

Screenshot: Webseite des Teams HTC-Highroad

 

Würde diese Regel rückwirkend angewandt, dann wären einige Teambetreuer wohl nicht mehr mit dabei. Beim Team HTC-Highroad würde Rolf Aldag, Brian Holm und Erik Zabel fehlen, das Team Saxo Bank-SunGard stände ohne Bjarne Riis da. Alle drei hatten 2007 die Einnahme von Dopingmitteln gestanden.

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BDR - Das Bremer-Gutachten zum Download

Wenn man ein Gutachten bei dem Bruder eines Mitarbeiters in Auftrag gibt, braucht man sich nicht zu wundern, wenn einen der Vorwurf der Befangenheit trifft. Causa Bremer: Heftige Kritik an BDR-Gutachten.

 

Doch was steht eigentlich in dem Gutachten, dass selbst den Sportausschuss des Bundestages zur Kritik treibt?! Im Sinne der Transparenz und des breiten öffentlichen Dialoges hat sportspool.tv das 30seitige Papierchen online gestellt. Möge sich jeder selbst ein Bild machen.

 

pdf BDR_Gutachten

radsport1

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Unwissenheit oder Vorsatz?

Bezahlung eines Funktionärs des Bundes Deutscher Radfahrer aus Zuwendungen des Bundesministeriums des Innern vor dem Hintergrund eines verschleierten Dopingsfalls

 

von Ralf Meutgens

 

26.09.2010 - Nach Angaben des Bundesministeriums des Innern, abgegeben im Namen der Bundesregierung, beliefen sich die Bundesmittel für den BDR für die Jahre 2004 bis 2010 auf rund 17,2 Millionen Euro. Für die Jahre 2004 bis 2009 erhielt Burckhard Bremer als Sportdirektor des BDR insgesamt rund 440.000 Euro. Allein für dieses Jahr beläuft sich sein Gehalt, das vollständig aus Steuermitteln bezahlt wird, auf 89.000 Euro. Die Frage, ob die Bundesregierung im Vorfeld der letzten Vertragsverlängerung des Sportdirektors Bremer Kenntnisse über diese Ereignisse hatte, wird verneint. Dabei waren die Vorwürfe gegen Bremer bereits lange zuvor in den Medien thematisiert worden. Sie führten unter anderem zum Rücktritt der damaligen BDR-Präsidentin Sylvia Schenk.

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Zyklisch verseucht

Neue Qualität von Dopingfällen im Radsport

 

Von Ralf Meutgens

 

Nach der jährlichen Pressekonferenz der NADA, der Nationalen Anti-Doping-Agentur, herrschte Verwirrung. In der Presse wurde berichtet, daß der Bund Deutscher Radfahrer/ BDR mit fünf Sperren wegen Dopingvergehen Spitzenreiter unter den deutschen Verbänden sei. Es habe drei Fälle von Doping mit Stimulanzien gegeben, außerdem zwei mit EPO, die aber nicht mal in der Bilanz der NADA auftauchten.

 

Bei genauerem Hinsehen stellt sich die Situation wie folgt dar: Ein EPO-Fall betrifft eine eingefrorene Probe aus dem Jahr 2007, der andere eine Trainingskontrolle aus dem Vorjahr; Stimulanzien werden nur einmal aufgeführt. Sie betreffen eine Wettkampfkontrolle der fämischen Nada, die einen deutschen Radsportler im Jahr 2008 überführte; zwei Fälle betreffen Radsportler, die im Wettkampf 2009 mit der Modedroge Cannabis erwischt wurden. Von den beiden letzten ist aber nur einer der Öffentlichkeit bisher bekannt. Er betrifft einen Amateurradsportler. Cannabis wirkt nicht stimulierend, sondern beruhigend und wird vornehmlich bei Risikosportarten genommen.

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