"Machts gut!" - Abschied eines Tour-Siegers


Der Tour de France Sieger von 1997, Jan Ullrich, hat Ende Februar in Hamburg seinen Rücktritt als Radprofi bekannt gegeben. In einer Presseerklärung vor über zwei Dutzend Kamerateams und mehr als 150 Medienvertretern, äußerte er sich nicht konkret zu den gegen ihn erhobenen Doping-Vorwürfen. Der mehrfache Weltmeister und Olympiasieger kritisierte den Chef des Deutschen Radverbandes, Rudolf Scharping heftig, den er Populismus vorwarf. Fragen waren bei der knapp einstündigen Veranstaltung im Ballsaal II des Hamburger Nobelhotels Inter Continental nicht zugelassen.

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Webvideo: "Ist schon schade, dass man eine Bürgerwehr braucht. Oder?"

03.06.2016
Der Fall Arnsdorf. Für die einen ist es Zivilcourage, für die anderen Rassismus. Fakt ist: der Fall hat seine Vorgeschichte. Und: eine Bürgerwehr - im klassischen Sinn - gibt es offenbar in Arnsdorf nicht. So bleibt ein Fall von Selbstjustiz in einem Supermarkt. Bei dem vier Leute einen Mann festhielten, ihn mit Schlägen traktierten. Und ihn anschließend mit Kabelbindern an einen Baum fesselten. Bis die Polizei kam. Ein Teil des Geschehens wurde in einem Video festgehalten. Zum Schluß des Filmes sagt eine Frau: "Ist schon schade, dass man eine Bürgerwehr braucht. Oder?"

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Es passiert etwas im Radsport ....

18.06.2011

Der internationale Radsportverband UCI hat eine Regel geschaffen, nach der in Zukunft als Athleten überführte 'Doping-Betrüger' nicht mehr im Management von Radsportteams arbeiten dürfen. Diese Regel tritt am 01. Juli 2011 in Kraft, pünktlich zum Start der Tour de France.

 

screenshot Team HTC-Highroad

Screenshot: Webseite des Teams HTC-Highroad

 

Würde diese Regel rückwirkend angewandt, dann wären einige Teambetreuer wohl nicht mehr mit dabei. Beim Team HTC-Highroad würde Rolf Aldag, Brian Holm und Erik Zabel fehlen, das Team Saxo Bank-SunGard stände ohne Bjarne Riis da. Alle drei hatten 2007 die Einnahme von Dopingmitteln gestanden.

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