Wikileaks: Amazon und all die anderen

07.12.2010 - 21:13freejulian
Ob nun Amazon, Paypal, Master-Card oder Visa ihren (bezahlten) Support für Wikileaks aufgeben, im Netz werden die Unterstützer für die Enthüllungsplattform immer mehr. 748 'gespiegelte' Webseiten gibt es bisher. Bemerkenswert sind auch die Hintergründe zur Verfolgung durch die schwedische Justiz - Die Frau, die Assange jagt.


Es wird viel geschrieben in die diesen Tagen über Julian Assange. Dies ist die Geschichte von Wikileaks - Der vielleicht beste Artikel findet sich in der FAZ. Totale Öffentlichkeit - welche Perspektiven hat diese Art des Publizierens, fragt die Süddeutsche Zeitung.

13 Punkte: Wikileaks-Aussteiger erklärt die Plattform und wie es weitergeht
. Dazu auch ein 88 minütiges Video, in dem Daniel Domscheit-Berg die Gründung einer eigenen Plattform für Mitte Dezember ankündigt. Ab Freitag gibt es dann ein SPIEGEL-Sonderheft zum Thema an den Kiosken.

 

07.12.2010 - 21:13freejulian
Ob nun Amazon, Paypal, Master-Card oder Visa ihren (bezahlten) Support für Wikileaks aufgeben, im Netz werden die Unterstützer für die Enthüllungsplattform immer mehr. 748 'gespiegelte' Webseiten gibt es bisher. Bemerkenswert sind auch die Hintergründe zur Verfolgung durch die schwedische Justiz - Die Frau, die Assange jagt.


Es wird viel geschrieben in die diesen Tagen über Julian Assange. Dies ist die Geschichte von Wikileaks - Der vielleicht beste Artikel findet sich in der FAZ. Totale Öffentlichkeit - welche Perspektiven hat diese Art des Publizierens, fragt die Süddeutsche Zeitung.

13 Punkte: Wikileaks-Aussteiger erklärt die Plattform und wie es weitergeht
. Dazu auch ein 88 minütiges Video, in dem Daniel Domscheit-Berg die Gründung einer eigenen Plattform für Mitte Dezember ankündigt. Ab Freitag gibt es dann ein SPIEGEL-Sonderheft zum Thema an den Kiosken.

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30.11.2010 -  

Der Wikileaks-Gründer Julian Assange wird nun auch von interpol gesucht. Einen Grund hat man gefunden. Eine wirklich interessante Analyse gibt es in ZEIT ONLINE - Wikileaks trotz Botschaftsdepeschen tief in der Krise. Währrenddessen die FAZ die beiden SPIEGEL-Chefredakteure befragt - "Wir halten kritische Distanz". Ob, und ja wieviel, Geld für diese Geschichte geflossen ist, diese Fragen stellt man nicht.

 

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28.11.2010 - 20:04

Da sind sie nun. 251.000 Dokumente, die die ungeschminkte Weltsicht amerikanischer Diplomaten zeigen sollen. Deutsche Regierungspolitiker kommen dabei nicht wirklich gut weg - Im Netz der Denunzianten. Für Erklärungsbedarf innerhalb der Regierungskoalition dürfte die Tatsache sorgen, dass der amerikanische Botschafter in Deutschland Informationen aus den Koalitionsgesprächen im Herbst 2009 von einem FDP-Spitzel bezog. Das berichtet das Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL. Für die US-Regierung ist diese Veröffentlichung ein PR-Gau. Mit noch unabsehbaren Folgen. Das Interesse ist groß, aktuell ist die Webseite von wikileaks nur schwer erreichbar. Gegen 20:00 Uhr fanden sich dort jedoch noch keine neuen Dokumente. 

 

spiegel_screenshot

Screenshot: SPIEGEL ONLINE


Bereits in der Vergangenheit hatte wikileaks - u.a. zusammen mit dem deutsche Nachrichtenmagazin, dem britischen 'Guardian' und der amerikanischen 'New York Times' - zahlreiche Orginaldokumente aus dem Irak- und Afghanistan-Krieg veröffentlicht.

Wie aus gewöhnlich gut informierten Kreisen zu hören war, haben in der Vergangenheit Vertreter von wikileaks grossen Nachrichtenmagazinen exklusive Geschichten für einen sechsstelligen Euro-Betrag angeboten. Allein beim SPIEGEL waren mit dem Thema 53 Mitarbeiter beschäftigt. 

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