Im Kino: 'Weit' - Die Geschichte von einem Weg um die Welt (Doku)

Es kommt durchaus vor, dass ein Dokumentarfilm erfolgreich ist. "Weit" ist so ein Film. 30.000 Zuschauer sahen das reale Road-Movie allein in Freiburg. Nun läuft der Film in 50 anderen Kinos, bundesweit. Es geht um ein Pärchen, dass um die Welt trampt. Von Freiburg über den Balkan nach Moskau, von dort aus weiter über das Pamirgebirge nach Pakistan. Drei Jahre sind die beiden unterwegs, schlafen oft im Zelt, leben von nicht mehr als fünf Euro am Tag. Im Mittelamerika werden sie zu dritt. Ausschnitte aus der sehnsüchtig machenden Reise gibt es in einem Videotagebuch. Am Besten: Ab ins Kino!

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Mit den Haien tauchen - Auf Sri Lanka unterwegs

"Hallo, Hallo", "Deus!". In 20 Meter Entfernung fuchtelt jemand hektisch mit den Armen. Da muss etwas sein. Die  Flossen nach hinten gedreht, ein paar kräftige Armzüge. Die Augen suchen konzentriert unter Wasser, tasten das Korallenriff gleichsam wie ein Raster ab. Quadratmeter für Quadratmeter. Einen Hai habe ich beim Schnorcheln noch nie gesehen. Der Puls steigt merklich, dann ist er da. 

Ein ziemliches Exemplar kommt da von links angeschwommen. Andertalb Meter gross. So genau weiß man das unter Wasser ja nie. Gemächlich gleitet er in drei Meter Entfernung vorbei. Ich sehe seine breitgeformte Schnauze, erkenne die schwarze Farbe auf seiner Rückenflosse. Irre!

Inzwischen bin ich bei den anderen angekommen. Eine Gruppe junger Französinnen, die nach Haien tauchen. So muss es im Paradies gewesen sein. Meines befindet sich im Nordosten von Sri Lankas, vor einem Korallenriff des unter Naturschutz stehenden Pigeon-Islands. Sechs weitere Schwarzspitzriffhaie sehe ich in den nächsten Minuten noch, ehe ich mich umdrehe und zum weißen Sandstrand zurückkraule.



Weitere Videos von der noch (fast) unentdeckten Insel gibt es hier: http://www.travelpool.tv/travelpool-tv-sri-lanka.html

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On the road - Reisetipps für Abenteurer

Sambia, Zimbabwe, Mozambique. Klingt aufregend, klingt fern. Und nach einigen Länderpunkten. utilaHippo aktiv. Wenn man die Reportage über diese Flußfahrt auf dem Sambesi ließt, ergreift einen die Sehnsucht. Nach Nächten auf Inseln im Fluss, Sonnenuntergängen, eiskaltem Bier. Ein paar Flusspferde und Krokodile gibt es gratis.

Ist ein Geheimtipp noch ein Geheimtipp, wenn er auf einer grossen Webseite erscheint?! Eine Insel mit zwei Herbergen - vor Jahren habe ich in Nicaragua jedenfalls nichts von 'Little Corn Island' gehört. Egal. Das Land in Mittelamerika ist zu empfehlen. Nicht nur, weil da mal eine Revolution stattgefunden hat. Die alte Kolonialstadt Grenada, eine Vulkanbesteigung oder einen Trip zur Isla Ometepé. Dort gibt es noch eine Menge zu entdecken ....

War wirklich was erleben will, kauft ihn gar nicht erst. Gemeint ist der 'Loneley Planet', die Backpackerbibel für Jedermann. Bitte hier entlang - was passiert, wenn aus einer vernünftigen Location plötzlich ein Eintrag in einem Boardmagazin geworden ist. Und: die besten Tipps bekommt man immer noch unterwegs oder von Bekannten und Freunden.

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Unterwegs - Reisetipps für Abenteurer

mozambik kleinIrgendwo in der Wildnis von Alaska an einem Gleis stehen. Im Regen auf den Zug warten. Irgendwann kommt er. Handzeichen und Stopp. 
Es hält ein Zug im Nirgendwo. Wunderbar geschriebene Reisereportage über den 'Hurrican Train'. Da bekommt man richtig Lust loszufahren .... 

Es gibt sie noch, die Gegenden, in denen nicht hinter jeder Ecke ein Backpacker lauert. Sri Lanka an der Ostküste, Nicaragua bevor der grosse Kanal gebaut wird, Venezuela und Kolumbien, Mozambik.

Bazaruto-Archipel - das vergessene Paradies. Geschichte über einen tagelangen Ausflug mit einem Segelboot zu einer Gegend, wo kaum einer ist und man phantastisch schnorcheln kann. Und hinterher lekker Krebse isst .... 

War wirklich was erleben will, kauft ihn gar nicht erst. Gemeint ist der 'Loneley Planet', die Backpackerbibel für Jedermann. Bitte hier entlang - was passiert, wenn aus dem 'Geiheimtipp' plötzlich ein Eintrag in einem Boardmagazin geworden ist. Und: die besten Tipps bekommt man immer noch unterwegs oder von Bekannten und Freunden.

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Mallorca: Aufbautraining für Gelassene

von Ralf Meutgens

mallorca1 2016Nach einigen Jahren der Abstinenz – der mallorquinischen Radfahr-Abstinenz – stand in diesem Jahr endlich wieder einmal der Start in die neue Saison auf Mallorca auf dem Trainingsprogramm. Vorbereitung: Null, Motivation: Extrem hoch. Beste Voraussetzungen dafür, dass dies völlig in die Hose geht. Zumal das Wetter extrem gut war. Aber ich bin ja doch älter und ruhiger geworden. Und genau so habe ich es angehen lassen.

Es ging darum, in der einen Woche Kilometer zu machen, ohne sich in irgendwelche Defizite zu fahren. Denn bei Wind und welligem Profil kann es schnell zu Belastungen kommen, die bei täglichem Training nicht kompensiert werden können. Und dann hat man genau das Gegenteil dessen erreicht, was man wollte. Früher konnte ich den Effekt bei einigen Experten erleben: Auf Mallorca Ausscheidungsfahren am laufenden Band gemacht, danach bei den ersten Rennen in Deutschland vorne gewesen und anschließend bis zum Herbst in der Versenkung verschwunden. Klassisch trainiert nach dem Motto: Was uns nicht umbringt, macht uns härter. Was die meisten aber offenbar nicht wussten: Nach ganz hart kommt ganz weich.

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Radeln auf Mallorca: Abfahrt von Sant Salvador

Radeln auf Mallorca. Dazu gehört - irgendwann - auch mal der fünf Kilometer lange Aufstieg hinauf zum Kloster Sant Salvador bei Felanitx. 360 Höhenmeter mit 20 Kehren, Steilstücke von über 15 Prozent. Einer der härtesten Anstiege auf der Insel. Oben angekommen, lockt eine wunderbare Aussicht. Und die rasende Fahrt ins Tal. Verwegene - und geübte Radler - kommen hier schon mal auf mehr als 70 Stundenkilometer.

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Tramp-Geschichten (1) - Im Stau

Selbst 15 Jahre (und über 20.000 Kilometer) getrampt. Da weisst Du, wie es ist. Stundenlang an der Straße zu stehen, den Daumen im Wind. Deshalb wird nun mitgenommen. Andere kommen weiter, die Zeit im Auto vergeht schneller. Und: Stoff für das Blog gibt es allemal .....

Auf dem Weg von Berlin nach Westen. Eine Raststätte hinter Hannover. Kurze Pause. Herzhaft beiße ich in eine Bockwurst, als mich eine Tramperin anspricht. Sie will nach Köln. "Ich kann Dich bis zu einer Raststätte auf der A1 mitnehmen". Wunderbar.
autobahn 1Im Vorbeigehen macht sie noch schnell ein Handyphoto von meinem Nummernschild. Im Auto wird der Freund angerufen. Warum nicht, wenn es der Sicherheit dient.

Zehn Kilometer weiter, die Warnblinkanlage an. Wir stehen im Stau. Zunächst schleichen wir noch in Schrittgeschwindigkeit voran, dann geht nix mehr. Von unseren Nachbarn erfahren wir etwas wie: Unfall, Vollsperrung. Na, wunderbar. Die Bockwurst liegt noch im Magen, vom Kaffee ist ein lauwarmer Rest da. Sonst habe ich nur noch ein paar Vitaminbonbons. Zeit zum Plauschen. 

Bei mir im Auto sitzt eine Studentin der Geisterwissenschaft, Veganerin, mit Liebe zur (friedlichen) politischen Demonstration. lch erzähle ihr etwas von den Strassenschlachten in der Mainzer Straße und bei G8 in Rostock. Lange her.

Und: dass ich auf deutschen Autobahnraststätten gern Bockwürste esse.

Nach drei Stunden im Stau knurrt so langsam der Magen. Die Vitaminbonbons sind alle, die (ökologischen) Kekse der Tramperin schmecken nur bedingt. Zum Glück erbarmen sich unsere Nachbarn auf der Überholspur. Voller Hunger beiße ich in deren Wurstschnitte, verschlinge eine Banane.

Nach insgesamt vier Stunden gehts dann weiter. Endlich. Noch knapp 300 Kilometer zu fahren. Als ich ihr nach weiteren drei Stunden anbiete, sie an einen Bahnhof in der Nähe von Köln zu fahren, höre ich nur: "Nein, für Züge will ich kein Geld ausgeben". Die Dämmerung bricht schon an, als ich an einer Raststätte, 90 km vor Köln halte. "Gute Reise, noch!" Danke!"

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Einmal um die ganze Welt - Der Traveller Calendar 2016

traveller calendar 2016 0 kl 
Brasilien, Ecuador, Cap Verde, Sri Lanka, Tansania, Sansibar und Alaska.  Aber auch eindrucksvolle Bilder aus Island und Zypern. Unser Traveller Calendar 2016. Für gute Bekannte und Freunde. Auch 2017 wieder. Wer ein paar schöne Bilder hat, bitte an fredkowasch(at)interpool.tv senden. Zwei, drei Gratisexemplare gibt es dann, selbstverständlich .....

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Vulkanausbruch auf Kap Verde: Bangaeira komplett zerstört

22.12.2014
Seit einigen tagen fließt wieder Lava. Nun ist Bangaeira komplett zerstört. 1800 Menschen haben ihre Häuser verloren.

08.12.2014
Dramatische Bilder. Portela ist zerstört, Bangaeira auch. Und die Lava fließt immer weiter.  Jetzt nähert sie sich dem (alten) Kraterrand der Calderia.



06.12.2014
Der Lavastrom fließt immer langsamer. Der Vulkan beruhigt sich. Der Ausbruch scheint vorbei. Bangaeira steht. Noch.

02.12.2014
Der 'Fogo' ist nach wie vor sehr aktiv. Der Lavastrom frisst sich unaufhörlich weiter. So sollen viele Häuser des Dorfes Portela bereits zerstört sein. Nur wenige Hundert Meter dahinter liegt - hangabwärts - Bangaeira.



01.12.2014
Seit einer Woche nun schon speiht der Fogo auf Cap Verde flüssiges Gestein. Mittlerweile an acht verschiedenen Stellen. Der Lavastrom hat die Verbindungsstrasse unterbrochen, zahlreiche Gebäude in der Calderia zerstört. Es ist der erste Ausbruch seit 19 Jahren auf dem einzig aktiven Vulkan der Kap Verden. Damals war der Lavastrom kurz vor dem Dorf Portela zum Stehen gekommen. Diesmal strömt das heiße Gestein - mit bis zu 20 Metern die Stunde scheinbar unaufhaltsam. Standig aktualisierte Informationen zur Situation auf Fogo gibt es unter dieser Webseite

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Trip to Rio de Janeiro

baden:
ipanema, posto 9 und 10. dahin gehen die einheimischen, liegen ein paar vernünftige girls. sonst geht auch leme, bei den ständen um die dreizig rum. dort gibts sonntags guten fußball. nie die sachen allein liegen lassen, sonst sind sie weg. ruhigster strand ist praja vermelha in urca, am fuß des zuckerhuts. 800 meter strand in einer beschaulichen bucht. der geheimtip ist jedoch ein anderer: mit dem Bus 416 Richtung Nationalpark Tijuca. an der endhaltestelle aussteigen, 15 min weiter den berg hoch. wenn rechts ein kleiner tümpel kommt, dann rechts hoch und den pfad lang. nach 10 min gehts an lianen wieder runter. zu einem kleinen wasserfall. SENSATIONELL!!

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Cap Verde: Inselhopping

von Fred Kowasch
cap verde 2010 2 sao vicente strandNach sechseinhalb Flugstunden - mit Zwischenstop auf Grand Canaria - kam ich am frühen Nachmittag (Ortszeit weniger zwei Stunden) in Sal auf den Cap Verden an. Warum dann allerdings die Passkontrolle noch eine (gefühlte) Stunde dauern muß, erschließt sich einem nicht wirklich. Schließlich sind wir alle im Besitz eines  Visas, dass zu erwerben äußerst umständlich ist.

Zunächst muß man 45 Euros auf das Konto der Kapverdischen Botschaft überweisen, dann eine Kopie der Überweisung, eine Kopie vom Flugschein und den Originalpass per Einschreiben mit Rückschein zur Berliner Niederlassung schicken. Nach einer Woche gibt es dann Post.

Egal. Endlich angekommen. Ein Taxi ins 20 Kilometer entfernte Santa Maria wartet immer, mit acht bis zehn Euros ist man dabei. Davor empfiehlt es sich jedoch am Flughafen bei einer der zahlreichen Bankes Euros in Escuduos zu tauschen. Der Kurs ist gut und eine Commission nehmen sie meist auch nicht. Mitten in Santa Maria docke ich an einer französisch-betriebenen Herberge an. 40 Euros die Nacht. Das hat den Vorteil, dass man Meerblick geniessen kann und Nachts nicht zu tief schläft. Kurz vor Weihnachten sind die kleinen Hotels nicht allzu voll, irgend etwas findet man immer.

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Ecuador, Peru, Bolivien: Vom Äquator zum Titicacasee

von Fred Kowasch und 'Jay' Steinert

s_FCdamerika7

thu - 16.12. - quito, ecuador

Latitud 0 0 0". "Links-rechts, links-rechts, nord-sued, nord-sued"! Es macht Spass, ueber den orangenen Streifen am Aequator zu springen! Oder einfach hinlegen, eine rechte Rolle um die Koerperlaengsachse und schon ist man im Norden unserer Weltkugel. Hatte ich mir gar nicht so spassig vorgestellt. Ein paar Touristen schauen etwas unglaeubig, laecheln - viel ist nicht los in "Mitad del Mundo", zwei Stunden noerdlich von Quito.

Immerhin haben wir uns damit 50 Dollar gespaart. 30 wollte der Taxifahrer fuer den Hinweg, 50 ein anderer zurueck - verstehe einer die Logik. Mit drei Dollar kommt man mit dem Bus vielleicht nicht ganz so bequem hin- und zurueck. Dafuer lernt man immer jemanden kennen und ein paar neue spanische Worte hinzu.

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